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📻 Aufnahme 14.03.2026 um 09:00 Uhr

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🎵 Audio-Aufnahme
Datum
14.03.2026
Uhrzeit
09:00 - 10:00
Dateigröße
54.9 MB
Format
MP3 (128kbps)
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💬 Transkript
Ich bin Kathrin Müller, ein Ende des Iran-Kriegs ist weiter nicht in Sicht, die USA und der Iran-Überzogen sich erneut gegenseitig mit Rungen. Der Ölpreis bleibt weiter hoch, trotz der gelockerten Sanktionen für russisches Erdöl. Die Maßnahme der USA löste bei europäischen Partnern Kritik aus und sorgte am Ölmarkt für keine Erdwerte. Auch zwei Wochen nach den ersten Luftangriffen blockierte Iran die weltweite Ölversorgung. Die wichtige Seerute Straße von Hummus ist weiter gesperrt. Die USA haben deshalb jetzt weitere Kriegschiffe in den nahen Osten verlegt. Sie sollen laut Präsident Trump in Kürze tanker durch die Straße von Hummus begleiten. Der Iran droht allerdings, Schiffe anzugreifen, die dort durchfahren wollen. Unterdessen haben die USA militärische Ziel auf einer iranischen Insel bombardiert, auf der wird fast der gesamte Öl-Export des Landes umgeschlagen. Tomas Bremsa nachrichten Redaktionen. Der Pilotenstreik bei der Lufthansa ist offiziell vorbei. Das Unternehmen sagt, dass ab heute wieder alles weitgehend nach Plan laufen soll. Die Normalbetrieb wieder anlaufen zu lassen ist nach zwei Tagen Streik allerdings eine Herausforderung. Wo übernachten Piloten und Kschus werden Ruhezeiten eingehalten, sind alle Flugzeuge da, wo sie starten sollen. Der Normalbetrieb ist genau abgestimmt und wenn dieser Rhythmus durch einen Streik durcheinander gebracht wurde, sind auch danach noch Verspätungen und Ausfälle möglich. Also wer fliegen will, lieber nochmal online checken, ob alles läuft wie geplant. Die Gewerkschaft bewertet den Streik als Erfolg, die Lufthansa sagt dagegen gebracht hat die Aktion niemandem etwas. Immerhin beide Seiten zeigen sich in ihrem Tarifstreit Gesprächsbereit. Jan-Henner Reiz zur Nachrichten Redaktion. In Deutschland wird seit Monaten kontrovers über ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Mehrere Lenderschefs machen jetzt Druck. Möcklenburg-Vorpomans, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zum Beispiel, fordert von der Bundesregierung eine schnelle Entscheidung, möglichst noch vor dem Sommer. Das sagte sie da reineschen Post. Zum Sport. Borussia Mönchengladbach hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen wichtigen Heimsieg gegen den direkten konkurrenten FC-Sankpauli gefeiert. Durch den 2.0-Erfolg vergrößerten die Borussen den Abstand auf St. Pauli auf dem Relikationsrang 16 wieder auf 4 Zähler. Radio-Potsdam, das Wetter. Heute kann es immer mal nie selten gegen Abend sind auch eine gekräftige Schauer, möglich die Temperaturen aktuell so um die 11 Grad. Dabei ist es heute wirklich relativ mild, bei Höchstwerten bis zu 15 Grad. Morgen am Sonntag bleibt es regnerisch, aber dann deutlich kühler sein, die Höchstwerte liegen nur bei 8 Grad. Auch der Montag noch ziemlich ungemütlich, bei maximal 9, dann kommt der Milde Frühling aber langsam wieder zurück in die Region mit Sonne und Höchstwerten über die 10 Grad. Alles ruhig aktuell auf den Straßen, uns liegen keine Störungsmeldungen vor, nur ein einziger Blitzer, der steht auf der 115 in Höhe klein machno. Sondern Sie noch mehr entdeckt haben, dann können Sie gerne Bescheid geben, am einfachsten geht's mit einer kurzen WhatsApp, egal ob Text oder Sprachnachricht. An unsere Nummer für alles, das ist die 0,3,3,1,5,8,1,6,9,2,30. Dankeschön und gute Fahrt. Radio Potsdam, das Radio für Potsdam, die Mittelmarkt Teto Fleming und das Haafland, das Reisefieber, Mediulisernissen. Am vergangenen Samstag haben wir Wetzlar in Hessen besucht, heute reisen wir mit ihnen nach Goslar im Herz. Sendet Locke, nach Heimat. Radio Potsdam zu Hause. Ein wunderschön und morgen, Sie haben das Radio Potsdam Reisefieber eine neue Ausgabe und wir stellen Ihnen heute die UNESCO-Welterbe statt Goslar vorab. Goslar liegt am nördlichen Harzrand in Niedersachsen. Die Stadt blickt auf eine mehr als 1000 jährige Geschichte zurück und wird irgendeiner berühmten Kaiserfalls auch Kaiser statt genannt. Goslar ist Altstadt mit ihren mehr als 1500 Fachwerkhäusern und das am Stadtrand liegende ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg zählen seit 1992 zum UNESCO-Welterbe. Im Jahr 2010 wurde zusätzlich die Oberhörzer-Wasserwirtschaft als Erweiterung des bestehenden Welterbes aufgenommen. Eines der vielen Goslar-Fachwerkhäuse gehört zum heutigen Gewinnhotel, dem vier Sternehotel alte Münze im Herzen der Altstadt. Das stemme in später natürlich noch etwas genauer vor. Reise-Experte-Peter von Stamm ist nach Goslar gereist und wollte dort vom Vorsitzenden der Goslar-Stadtführer-Gilde die Dricht Züchlar mehr über die Kaiser statt Goslar erfahren. Der Name Goslar, den hat man sich ja nicht einfach so ausgedacht, der kommt ja von was. Also ich dachte auch erst, die Gosse, das ist ja halt ja ein was Negatives, aber daher kommt das ja letztendlich, aber hat nichts Negatives im Hintergrund. Nein, gerade nicht, weil das Mittelalter hat ja immer so den Hintergrund aus, alles bisschen schmutzig und dreckig und die haben ihre Abfälle in die Straßen gekippt. Manchmal stimmt das, manchmal stimmt das nicht. Aber Goslar heißt eigentlich aus einem mittelhochdeutschen, schnell fließendes Wasser. Zusammengesetz mit der zweiten Silbe La und La ist ein Feuchtgebiet. Sie finden die Silbe auch in Wetzlar, Fritzlar, Urslar. Und aus diesen beiden Silben hat sich der Name über die Jahrhunderte dann ein Goslar entwickelt und heißt eigentlich nichts anderes als die Siedlung am schnell fließenden Wasser in einem Feuchtgebiet. Auch die Stadt Goslar selbst hat sich über die Jahrhunderte entwickelt. Wann fing es denn hier eigentlich mal an? Also wenn man mal so ein bisschen spickt und man macht sich über Goslar schlau, dann fallen ein bestimmte Begriffe ein. Also da geht es um den Bergbau, da geht es um eine Kaiserpfalz. Da geht es um die Stadt selbst. Das hängt ja alles irgendwie miteinander zusammen. Also das eine hätte es ohne das andere nicht gegeben. Wann ging es hier los? Wie hat sich das entwickelt in Goslar? Also die berühmprüchtigte Stadtgründung Goslar im Jahr 922. Das ist eigentlich fiktiv, weil es gab in den 10. Jahrhundert keinen Stadtgründung. Das sind Entwicklungen, die sich über Jahrzehnte, wenn nicht da ein Jahrhunderte hingezogen haben. Aber dieses Datum taucht in einer Chronik im 12. Jahrhundert auf. Aber die Gründungsmütors ist der Bergbau, die am Harzrand. Und dann hat man sich hier natürlich oft Kaufleute niedergelassen und auch Handwerker. Und hier treuzen sich auch zwei mittelalterliche Straßen. Die Salzstraße von Nordnachs Süden und der Hellweg von Westnachost am nördlichen Harzrand. Und so hat sich die Stadt entwickelt. Und dann natürlich danach die Goslarer Kaiserpfalz, die dem mittelalterlichen Kaiser, der Kaiser hier heimricht, der dritte hier im 11. Jahrhundert hat bauen lassen, massiv ausbauen lassen. Es gab schon ein Vorgängerbau, weil was gab's für die Adeligen? Gutes Wasser. Wir haben heute noch ganz weiches Wasser. Und das Hobby der Adeligen war Jagd. Und die Jagdgründe im Harz waren berühmt, würde ich mal sagen. Und so hat der Kaiser dann hier seine Falsbauen lassen. Auch weil es Bergwerk hier war, dass ja sein Privatbesitz gewesen ist. Also die Goslarer Kaiserpfalz ist so um das Jahr 1040 gebaut worden. Und wenn der Kaiser dann hier war mit seiner ganzen Familie, mit seinem ganzen Hofstaat, waren das locker mal 1.200 Menschen. Und ihren Gosler sind dokumentiert 22 Reichs- und Hof Tage. Das waren dann die Regierungssitzung, weil es gab ja das Reise-Kaiser-Tum. Es gab keine zentrale Hauptstadt. Der Kaiser ist immer umgezogen und da wo der Kaiser war, war die Macht. Also mancher Kaiser hat 80 Prozent seines Lebens im Sackl verbraucht. Ja und Gosler war eben berühmt dafür, dass es eine große Fals war. Eine der größten in Nordeuropa. Und dann hat sich der Kaiser natürlich auch ganz gerne hier aufgehalten. Zum Beispiel Kaiser Barbarossa, 100 Jahre später im 12. Jahrhundert war mindestens 12 mal hier. Da Mensch. Und diese Kaiser Pals, in der sich die Kaiser des Mittelalters so gerne aufgehalten haben, besuchen wir in wenigen Minuten und dann erfahren wir auch von einem Grab, in dem was ganz besonderes liegen soll. Nach den Sugar Bipes und Robby Williams im Reise-Fieber von Radio Potsdam. A.D. 17498 mit 2500 Watt für 99 Euro, 99 und Spaten für 14 Euro, 99. In allen Teilnehmern in Obie-Märten und auf Obidee. Obie, alles mach wahr. Perfekt. Occasion steht. Die Gäste sind geladen. Und jetzt die wichtigste Frage. Was ziehst du an? Na ein Anzug aus dem Herdensimmer-Potsdam. Für Männer, die beim Jahrwort aussehen wie ein Jackpot. Herdensimmer-Potsdam. Wenn selbst ein Anzug ja sagt. Morgens nen Klaunfrühstücken? Lund sich nicht. Aber Nutella, das 450 Gramm Glas beim Preisführer mit Liedel Plus 50% günstiger für nur 1,88 Euro? Lund sich sicher. Liedel-Lund sich. Der Frühling macht gute Laune. Höffner auch. Nur bis Dienstag zusätzlich bei Höffner. 50 Euro Gutschein geschenkt. Auf Aktionspreisartikel im Fachmarkt. Nur im Beblahs mit Kundenkarte, ab 100 Euro einkoffsiert. Mehr unter Höffner.de. Ein Team, ein Weg, ein Ziel. Das ist der erste FFC-Tobine-Potsdam. Frauenfußball mit Leidenschaft, Teamgeist und Ingabe. Am Sonntag. Der erste FFC-Tobine-Potsdam gegen den ersten FSV Mainz. Anstoß ist um 14 Uhr. Frauenfußball in der Landeshauptstadt. Bei der ersten FFC-Tobine-Potsdam. Mehr zu ein Verein. Hier ist unser netto Samstagskracher. Jetzt wird gespart. Jakobs Krönung. 500 Gramm für sensationelle 4,99 Euro. Spare 4,30 Euro. Dann geht auch zu netto. Mit dem Radio-Potsdam-Reise-Fieber besuchen wir heute Gosla am Harz. Die 50.000 Einwohner stattliegt, der auf halber Strecke zwischen Hildesheim und Niedersachsen und Blankenburg in Sachsen-Anald. Jetzt ist es richtig. Von Potsdam sind es mit dem Auto ungefähr 240 Kilometer. Mit der Bahn fahren sie drei bis dreieinhalb Stunden. Vom Gosla Hauptbahnhof können sie nicht mal zehn Minuten ganz bequem durch die Altstadt bis zum heutigen Gewinnhutel dem Hotel alte Münze laufen. Das Hotel steht am Marktplatz, direkt neben dem imposanten Marktkirche, sagt Cosmas und Damian, mit ihren zwei unterschiedlich gebauten Türmen. Vom Modell aus sind nur fünf bis zehn Genuten bis zur Kaiserpfalz, dem größten und zugleich besterhaltenen Profanbau des norälften Jahrhunderts in Deutschland. Er diente insbesondere den Salier-Kaisern als bevorzug der Aufenthaltsstätte. Dr. Jan Habermann ist der wissenschaftliche Leiter der Kaiserpfalz und er wird uns jetzt mehr über diesen historischen Ort verraten. Meine sehr geehrten Damen und Herren, herzlich willkommen in der Kaiserpfalz Gosla, wo sie europäische Geschichte des Hochmittel-Alters hautnah erleben und durch die Zeiten wandeln können. Wenn sie vom Hochmittelalter reden, welche Zeit ist das? Ist das 11 bis 13 des Jahrhunderts oder von welcher Zeit reden wir eigentlich? Historikerneigen dazu den Zeitraum noch etwas früher anzusetzen, also im autonomischen Zeitraum im 10. Jahrhundert. Hier kann man durchaus sagen, hat das Hochmittelalter seine Spuren dann ab dem 11. Jahrhundert. Und ja, das kann ich bejahen. So Anfang des 13. Jahrhunderts hört es dann langsam auf mit der Königszeit in Gosla. Wer hat denn die Kaiserpfalz in Gosla? Wer hat die eigentlich errichten lassen? Und aus welchem Grund gerade hier? Das war der zweite Herrscher aus der Dynastie der Salier. Die aus Franken kam Heinrich III. König, nachmals Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Sein Ansinnen war es, die Königs macht im damaligen Herzogtum Sachsen, das war ja nieder Sachsen, zu stärken gegenüber dem regionalen Adel. Die Vorkommen, die Ressourcen hier vor Ort, die Erzwirkommen des Ramesberges den Waldreichtum zu nutzen und natürlich eben auch seine Machtposition zu stärken. Das gibt ein Ort, da waren wir gerade, da ist eine Grabstätte und in dieser Grabstätte ist etwas, wo man sagt, das sei ein kaiserliches Herz. Warum handelt es sich da? Wir haben die Pfalzkapelle St. Ulrich gesehen, eine Doppelkapelle aus dem 12. Jahrhundert. Wie sie richtig sagen, mit dem Grab denkt mal um Kaiser Heinrich dem dritten mittelalterliche Quellen besagen, dass er vor seinem Tod 1056 verfügt habe, das Herz und Eingeweide in Gosla, bestattet werden mögen, weil das Herz gern in Gosla weilte, sozusagen die Pölder anal in eine Quelle. Und das heißt heute, dass nach dem Abbruch der Kirche St. Simon und Judas, wo das Herz dann aufgebaut war, es wiedergefunden sein soll und das Herz nachmals dann, nach Wiederherstellung des Baus im 19. Jahrhunderts in St. Ulrich, eingelagert wurde unter dem Sagteckel. Was muss man, wenn man hier zum Beispiel an einem verlängerten Wochenende nach Gosla kommt? Aus Potsdam, aus Brandenburg vielleicht heraus Berlin? Was muss man hier in der Kaiser Pfalz unbedingt gesehen haben, um sagen zu können? Ich hab mir das mal angeschaut, ich hab's verstanden. Ja, der Weg eines, jeden der sich hier von der Geschichte des Hauses begeistern lässt, führt natürlich erst einmal in den Wintersaal zu den Tronenlehnen, des sogenannten Goslacher Kaiserstools, neben dem achen Akalstronen der zweite, noch erhalten eine Königstron überhaupt des heiligen römischen Reiches, so dann ein Blick in die alte Unterbohren-Warmlufteizung aus dem Mittelalter und natürlich ist die Hauptattraktion der Kaisersaal, mit den Wandgemilden des 19. Jahrhunderts, die die Kaisergeschichte des Mittelalters erzählen. Und zum Schluss natürlich St. Ulrich, mit der von uns schon besprochenen Grabstätte. Übrigens hat man nie genau untersucht, was genau in der Grabstätte aufbewahrt wird. Es ist vielleicht wirklich das Herz des Kaisers, es bleibt wohl vorerst ein Rätsel. In der kommenden halben Stunde bleibt's auch. Rätselhaft hier bei uns im Reisefieber, denn dann werden wir einen besonderen Raum im Rathaus von Gosla besichtigen, in denen aber gar keiner hineindarf. So eine schöne positive Nummer von Silbermont auf. Es ist halt 10. Radio Potsdam, das Wetter. Die Temperaturen aktuell zwischen 11 und 12 Grad, ält sind zum Brandburger in der Haafel-Telto, Werder und im Rateno 12 schon in Mischendorf, Bergholz, Rebrücke und in Geld, wo auch bei uns hier im Herzen von Potsdam in der Brandenburger Straße. Heute kannst du immer mal kurze Nieselschauer geben, gegen Abend dann auch mal ein paar kräftige Regenschauer. Dabei ist es heute noch relativ mild bei Höchstwerten um die 15 Grad morgen dann auch ziemlich regnerisch, aber deutlich kühler die Höchstwerten morgen am Sonntag, nur bei 8 Grad. Auch der Montag noch ziemlich ungemütlich. Höchstens 9 Grad sind drin, dann kommt langsam der Frühling wieder zurück in die Region, und dann wird's auch langsam wieder wärmer. Radio Potsdam, der Verkehr. Aktuell keine Störungsmeldung. Das ist eine echt gute Nachricht. Wir haben einen frischen Blitzer, der steht im Reiter Weg, Höhe Alexander Droffga in der 30er-Zone. Und da wird noch geblitzt auf der 115 Höhe, das ist ein kleinen Machnur. Haben Sie noch mehr entdeckt? Einfach Bescheid sagen, am einfachsten geht's bei uns. Per WhatsApp zu uns in Studio. Text oder Sprachnachricht? Ganz egal. Unsere Nummer für alles. Das ist die 0331. 5. 8. 1. 6. 9. 2. 30. Jo Potsdam. Das Radio für Potsdam. Die Mittelmarkt Teto Fleming. Und das Haarfland. Das Reisefieber. Mit Jules erichsen. Wir sind heute in Goslar am Harz. Zugast. Sendet lokal. Klingt nach Heimat. Radio Potsdam. Willkommen zu Hause. Hallo, ich bin Iris Marie-Gestehen von Gute Zeinschlechterzeiten. Und ich finde Potsdam großartig, weil es für mich immer wie Urlaub ist. Radio Potsdam. Willkommen. Sie und Radio Potsdam mit dem Reisefieber am Samstag vormittag und wir besuchen heute die niedersächsische Stadt Goslar, die seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerber gehört. Was jedes Jahr viele Tausend Touristen nach Goslar lockt, die wir schon von ein paar Minuten besucht haben, zum anderen aber auch das Erzberg-Werk-Rammelsberg, das wir später noch besichtigen werden. Und natürlich die Altstadt. Mit ihren 1500 erhaltenen Fachwerkhäusern. Mitten in der Altstadt und nur wenige Schritte vom Hotel Alte Münze entfernt, steht das Radhaus der Stadt. Und im Radhaus gibt es einen besonderen Raum, der wiederum mit den Kaisern aus dem Mittelalter zu tun hat. Stattführer Dietrich Züchler wird uns gleich mehr über diesen Raum erzählen. Nach Ende des Heiligen römischen Reiches Anfang des 19. Jahrhunderts durch Napoleon wurde es aufgelöst, Goslar war dann keine freie Reichstaat mehr, wurde dann zu Preußen zugeschlagen und es ist eine wechselvolle gestichte Später, kurz danach dann auch zum Neugeschaffene Königreich Hannover. Und die Preußen, Klammeraufklammer zu Bismarck, wollten gerne ein neues deutsches Kaiserreich aufleben lassen, mit dem Preußen König Willem als Kaiser. Und hatten dann auch noch mal so geguckt, was gibt es denn noch so aus dem alten, ersten deutschen Kaiserreich, wo man eine so nationalie Identität herleiten könnte. Und da kam Goslar ins Spiel mit der damals und noch stehen den Kaiserfalls. Die waren sehr runtergekommen und die Preußen haben es aufwendig, überf ging die vor zehn Jahre gedauert zu restaurieren, ausgemalt mit Bildern aus der deutschen Geschichte, alles ein bisschen Preußenprapagander und deshalb steht sie noch. Das ist die einzige Kaiserfalls aus dem Mittelalter, die es in dieser Größe überhaupt noch gibt. Restauriert wurde auch ein ganz besonderer Raum und zwar hier im Rathaus. Der ist leider nicht zu betreten, also den kann man durch einen Fenster sich anschauen oder in 3D oder in Virtual Reality oder wie auch immer auf einen großen Bildschirm. Was ist das für ein Raum? Und hat dieser Raum etwas damit zu tun, dass Goslar Weltärbestätte geworden ist? Ja, in, würde ich mal sagen. Weil es gibt viele Dinge, die zu dem Titel Weltkulturerbe geführt haben. Ausgangspunkt war das Bergwerk. Das Bergwerk ist das am ältesten betriebende Bergwerk der Welt. Es musste 1988 eingestellt werden, weil kein Erz mehr da ist, also nicht Kohle oder sonst was anderes, sondern Erz. Und er hat ein großes Museum draus gemacht und 1992 hat Goslar die Altstadt, die aus ungefähr 1.600 Denkmalgeschützten Häusern besteht. Zusammen mit dem Erzberg-Werkramezberg den Weltarbeititel bekommen. Aber sie meint den Huldigungser hier im Rathaus. Das ist der ursprüngliche Saal der Ratsherren, wo die ihre Ratsetzung abgehalten haben. Der wurde den aber zu klein und zu kalt, weil man konnte ihn nicht heizen. Und dann hat man ihn im wahrsten Sinne des Wortes stillgelegt. Man hat ihn als Abstellraum benutzt und er ist ein bisschen in Vergessenheit geraten, weil dieser Saal ist komplett ausgemalt. Mit Bildern, die so ein bisschen die Kaiser verherrlichen. Und als man ihn wieder entdeckt hat, 1859, hat man gedacht, oh, hier haben die Goslarer den Kaiser und Königen gehuldigt. Und deshalb nennt man den den Huldigungser. Und er hat überlebt unter anderem, weil er diese über 200 Jahre nicht im Betrieb gewesen ist, weil die Bilder sind mit Leim und Eiweißfarben gemalt und sind natürlich sehr Feuchtigkeitsanfällig. Und deshalb kann man heute nur in Anführungszeichen durch eine Scheibe betrachten. Aber wir haben es alles in 3D und auf einem großen Bildschirm, wo man selber ein bisschen Harry Potter spielen kann. Und sich mit der Geschichte dieses Saal ist, außen dann da sitzen kann. Und Herr Züchler hat eben gerade schon vom Bergwerk erzählt, ohne dass es wahrscheinlich die Kaiserfalls und auch den späteren Reichtum der Stadt Goslarer gar nicht gegeben hätte. Und genau dieses Bergwerk besuchen wir in wenigen Minuten nach Chair und Craig David. Auf Spannung im Job? Statt nur Akkuladen am Handy? Dann hör zu. Die Siedel-GmbH sucht Azubis zum Elektroniker. Wenn du Technik spannend findest, gern tüftels und dein Kopf schneller schaltet als sein WLAN, dann passt du zu uns. Bei Siedel gibt es 27 Tage Urlaub. Jeden Monat einen extra freien Tag, firm und fitness und richtig gute Chancen auf Übernahme. Und später? Meister oder Techniker? Wir unterstützen dich dabei. Also, werder Elektroniker bei Siedel? Bei uns kriegst du Spannung ohne Drama. Jetzt bewerben unter www.siedel-GmbH.de Logisch das Angebot gilt für alle Geschlechter. Große Vielfalt. Typisch Ediker. Gut und günstig trauben Rot, Kernlos. 500 Gramm-Packung nur 1,69 Euro. Und Paulana, Spizio da Lemo. Der 20-mal-0,5 Liter Kasten. 14,99 Euro mit der Edeka-App sogar nur 99 plus Pfand. Edeka, wir lieben Leben. Erlebe die Link-Zeremonie aus Tausend und eine Nacht. Im Rasul der Saaroterme. 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Dr. Martin Wetzel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Pressesprecher am Weltkulturerbe Rammelsberg und wird uns jetzt mehr über das Erzbergwerk und seine Geschichte erzählen. Glück auf und herzlich willkommen hier am Weltkulturerbe Rammelsberg. Ich heisse sie ganz recht herzlich willkommen hier in unserer Kauhe, wo wir jetzt für ein paar Augenblick in 3000 Jahre Bergbaugeschichte einsteigen werden. Was ist eine Kauhe? Ja, eine Kauhe. Das ist ein Bergmannsbegriff. Da werden uns sicherlich gleich noch ein paar über den Weg laufen oder wenn die hören, das ist die Umkleide. Die Umkleide bereicht der Bergleute. Wenn man jetzt aus Potsdam hierher kommt oder irgendwo aus Brandenburg oder vielleicht aus Berlin, weshalb sollte man hierherkommen? Und was kann man denn hier lernen? Man kann ja doch einiges lernen. Ja, also, weshalb man hierherkommen sollte, also auch nach Gosslerkommen sollte, weil wir eine wunderschöne Start sind in einer wunderschönen Region und das auch für Großstädter eine tolle reizvolle Landschaft ist auch nicht weit entfernt. Was kann man bei uns hier am Rammelsberg speziell sehen? Man kann auf den unterschiedlichen Führungen, die wir anbieten, in ganz unterschiedliche Bergbaueprochen eintauchen. Weil wir hier... Wir sind nicht das älteste Bergwerk der Welt, das ist wichtig, aber wir sind das Bergwerk auf der Welt, was am längsten im Betrieb war. Über 1000 Jahre können wir tatsächlich nachweisen. Durchgehenden Bergbau, das ist wichtig, aber wir gehen davon aus, dass es wahrscheinlich ja schon Bergbauliche Aktivitäten 1000 vor Christus gab. Ganz genau ein Tag wissen wir nicht. Wir wissen aber, dass am 30. Juni 1988 Schluss war. Und wir wahrscheinlich auf 3000 Jahre Bergbaugeschichte hier blicken können, mit ihnen zusammen. Was wurde denn genau hier abgebaut? Ja, abgebaut wurde hier hauptsächlich Kupfer und Bleiärze. Auch ein ganz kleines bisschen Gold, auch ein ganz kleines bisschen Silber, aber es ging hauptsächlich um Blei und Kupfer. Wir sind in einen Stollen gelaufen. Da sind wir zu einem riesigen großen Rad gekommen. Ja, das Rad, was wir gesehen haben, war eine Fördermaschine. So kann man es aus heutiger Sicht betrachten. Es ist ein Wasserrad, was ich in zwei Richtungen drehen konnte. Und mit Wasserkraft, das Erz nach Übertage zu bringen, die Männer auch nach Untertage zu bringen. Und natürlich, dass es ganz wichtig ist, wenn an die Besuche auch sehen, es topf an allen Stellen, weil wir unter der Erde sind, es regnet obendrauf, das Wasser bricht sich Bahn. Und diesen Wasser mussten die Berglaute her werden, damit das Berg weg nicht absoff. Also, man geht in den Stollen rein. Man lernt dort, wurde das Erz gewonnen, nach oben gebracht. Und dann wurde es ja weitergearbeitet. Wir waren jetzt zum Schluss auf unserem Grundgang noch in einem Raum. Da ist eine ganz große, ich nehm das mal ja, ein Rührstad. Mit einem Durchmesser von 8 oder 10 Metern, was passierte dort genau? Genau, also da sind wir dann schon wieder ein bisschen näher an der Gegenwart dran. Also vormals wurde Erz ganz klassisch verhütet. Und das, was wir gerade gesehen haben, war die Erzaufbereitungsanlage, die Mitte der 30er, 1930er Jahre hier installiert worden ist. Und die ermöglichte nicht nur auf ein Metall, den Erzprocken weiter zu verarbeiten. Also, dass nur das Blei rauszuholen oder Zink oder je nachdem, sondern durch verschiedene Prozesse, die Mineralstoffe aus dem Erz zu gewinnen, die drin sind. Also mehrere unter Umständen. Das waren dann hier zum Schluss Kupferblei, Schmerspart und Zink. Ja, dann an die Höhre von Radio Potsdam, ein herzliches Glück auf vom Rammelsberg und aus Gossler. Wir laden sie ganz recht herzlich einen an 363 Tage hier den Rammelsberg zu besuchen und der Türe und so wunderschönne Stadt. Übrigens fahren Übernachtungsgäste mit der Hartzer Gästekarte im gesamten Landkreis Hartz kostenlos mit allen öffentlichen Busen und Straßenbahn. Und gleich neben dem heutigen Gewinnhotel alte Münze befindet sich eine Bushaltestelle, von der sie ganz bequemen, kostenfrei zum Besucherberg-Rammelsberg fahren können. Und in der Kommestunde geht es natürlich weiter hier bei unserem Reisefieber, dann besuchen wir einen bis ganz besonderes Haus einer besonderen Familie. Und das Gewinnhotel stellen wir Ihnen selbstverständlich auch vor.

Erstellt am: 14.03.2026 10:03 Uhr | Provider: faster-whisper | Dauer: 60 Min